Passivhaus Förderung

Unter einem Passivhaus versteht man ein Gebäude, welches ohne klassische Heizung auskommt. Erreicht wird der Passivhausstandard in der Regel durch eine sehr gute Wärmedämmung und einer Ausrichtung des Hauses nach optimaler Sonneneinstrahlung. Dadurch ergeben sich bei der Planung und Umsetzung Mehrkosten für den Bauherren. Damit trotzdem mehr Passivhäuser gebaut werden gibt es verschiedene Förderprogamme die in Anspruch genommen werden können.
Planung:
Um die nötige Wärme zu gewinnen werden in Passivhäusern meist Lüftungsanlagen verbaut die nach dem Wärmetauscherprinzip die Räume mit beheizen können. Bei Bau eines Hauses nach Passivhausstandard rechnet man mit einer anfänglichen Mehrbelastung von ca. 10-15% welche sich in der Regel aber bereits nach einigen Jahren wieder amortisiert. Nimmt man Förderprogramme in Anspruch kann der Amortisierungszeitraum für Passivhäuser noch weiter verkürzt werden.
Bereits bei der Planung sollte darauf geachtet werden, dass die Sonneneinstrahlung auf Dauer nicht beeinträchtigt wird: Zum Beispiel durch Bau einer größeren Anlage in Sonnenausrichtung des Passivhauses.
Förderprogramme:
Für Umweltfreundliche Bauweisen, die auch bei anderen Niedrigenrgiehäusern zum Einsatz kommen gibt es zum einen vergünstige Kredite - beispielsweise über die KFW-Bank, bzw. auch Zuschüsse die nicht zurückgezahlt werden müssen. Die Angebote an Zuschüssen und zinsgünstigen Darhlehen variieren je nach Bundesland.
KFW-Bank:
- Energieeffizient Bauen (Programmnummern 153, 154)
- Jahres-Primärenergiebedarf maximal 40 kWh pro m2 Gebäudenutzfläche und Jahres-Heizwärmebedarf Qh maximal 15 kWh pro m2 Wohnfläche
- maximal 50.000 Euro pro Wohneinheit
Förderungen der Bundesländer:
- Das Land Sachsen förder den Bau von Passivhäusern
- Bislang wurden etwa 25 Projekte gefördert
- Weitere öffentlichen Förderungsmögichkeiten nach Bundesländern
Ökologische Baufinanzierung:
