Wohnriester für alle?

Förderung mit Riester Rente
Selbst genutzte Immobilien sollen in Zukunft besser gefördert werden. Somit sollen sich für den einzelnen bessere Möglichkeiten der Altersvorsorge erschliessen. Doch wem nutzen diese Wohnriestermöglichkeiten?
Oder sollte man besser fragen: Wem nutzen sie nicht?
Sieht man sich die Verteilung der Ergebnisse zum Suchbegriff “Wohnriester” an fällt auf, dass Wohnriester in den Neuen Bundesländern sowie Reihnland-Pfalz und dem Saarland so gut wie keine Beachtung findet. Doch woran liegt das?

Wohnriester
Beim Wohnriester kann Kapital, welches für die Altersvorsorge angelegt wird, für eine selbst genutzte Immobilie verwendet werden. Interessant ist Wohnriester besonder für Familien mit Kindern. Weitere Eckdaten von Wohnriester:
- Wohnriester kann sowohl für Bau als auch für den Erwerb von Immobilien verwendet werden
- Die Tilgung wird steuerlich begünstigt, wenn die Immobilie selbst bewohnt wird
- Das ausgezahlte Kapital kann auch für eine Entschuldung einer selbstgenutzten Immobilie verwendet werden
- Anspruch hat, wer unbeschränkt steuerpflichtig ist
- Viele Banken akzeptieren Riester-Vermögen als Eigenkapital
Allerdings hat die Inanspruchnahme der Wohnriester-Förderung auch einige Haken:
- Mit dem Wohnriester “Vermögen” kann weder ein Mehrfamilinhaus, noch ein Haus mit Einliegerwohnung gefördert werden
- Es können nur Immobilien in Deutschland gefördert werden
- Die Riester-Verträge müssen weiter bespart werden
- Die Steuern, die bis zum Renteneintritt gespart werden müssen nach Austritt aus dem Berufsleben nachbezahlt werden
- Der Verkauf einer mit Riester finanzierten Immobilie bringt weitere schwierigkeiten mit sich
Ob sich ein Riester-Vertrag lohnt um damit eine Immobilie zu finanzieren ist fraglich. Ebenso die Verteilung bei der Suchhäufigkeit für das Wort “Wohnriester”. Falls jemand eine mögliche Erklärung hat, bitte ich um einen Kommentar hierzu.
